1. Ausstellung in der Helios Klinik

 

 

Am 10.11.2017 eröffnen die Fotofreunde Idstein ihre erste Ausstellung in der Helios-Klinik Idstein. Interessierte können sich die Bilder dort sechs Monate lang anschauen.

Das Motto der ersten Ausstellung lautete "Idstein im Wandel der Jahreszeiten". Die Fotografen und ihre Bilder stellen wir Ihnen hier vor.

 


Bernd Zimmermann, Kreuzgasse, 2013

 

Fotografiert auf einer Stadtführung zeigt das Bild einen Blick durch die Kreuzgasse in Idstein. Mich hat der krumme Balken vom Haus im Vordergrund angesprochen.


Detlef Bielohlawek, Hexenturm, 2017

 

Weit offen...

...damit die Schülerinnen und Schüler des Schlossgymnasiums nach dem Unterricht nach Hause strömen können. Ob dabei der schöne Blick auf den Hexenturm noch wahrgenommen wird?


Patrizia Klossek, Frühling, 2016

 

Schon als ich Idstein nur vom Jazz-Festival her kannte und in Bruchköbel wohnte, wollte ich diese wunderschöne Stadt fotografieren. Der Leiter des dortigen Fototeams - er kommt aus Idstein - schlug vor, das unbedingt dann zu machen, wenn der Raps blüht. Jahre später - mittlerweile lebe ich hier - hatte ich endlich die Gelegenheit dazu, auf meinem Lieblingsweg 'Rund um den Hexenturm'.


Peter Schützel, Winterabend, 2012

 

An einem kalten, sonnigen Winterabend führte mich mein Weg - wie zuvor schon so oft - hinauf zur Emser Straße. Der Blick von dort über Idstein zeigt die Altstadt in immer wieder anderem, interessantem Licht. Das warme Seitenlicht der untergehenden Sonne ließ die weiß aufsteigenden Rauchfahnen über den Kaminen leuchten.
Ich fühlte mich in eine vergangene Epoche zurück versetzt und wollte dies im Bild festhalten.


Mandy Heckerle, Hexenturm im Abendrot, 2017

 

Nach 15 Jahren Fotopause nahm ich die Kamera mal wieder in die Hand, darüber nachdenkend, dass ich auch schon genau so lange in dieser wunderschönen Stadt lebe. Wenn ich Menschen von Idstein erzähle, habe ich oft genau dieses Bild vor Augen. Ich liebe diese Stadt, welche im Abendlicht einfach noch mal ihren ganz besonderen Charme hat. Mit den Fotofreunden Idstein bekam ich sowohl die Möglichkeit, Idstein aus dem Schloss heraus zur blauen Stunde abzulichten, als auch generell meine Leidenschaft für das Fotografieren wieder entdecken zu dürfen.


Holger Ströder, Fenster in die Vergangenheit, 2013

 

Die Idee zu „Fenster in die Vergangenheit“ kam mir beim Anblick einer alten Ansichtskarte von Idstein. Sie kombiniert eine alte und eine neue Aufnahme und ermöglicht so dem Betrachter einen Blick in die Vergangenheit Idsteins. Dazu muss eine möglichst exakte Nachstellung einer teilweise hundert Jahre alte Fotografie gelingen. Die Überblendung von Neu nach Alt ermöglicht dann der Computer. Auf diese Art und Weise sind inzwischen mehr als fünfzig Aufnahmen entstanden, die die Veränderungen von Idstein in den letzten hundert Jahren widerspiegeln. Diese „Fenster in die Vergangenheit“ gibt es auch als Kalender für interessierte Idsteiner und Idstein Liebhaber.


Peter Geib, Hoch7 aus luftiger Höhe,


Georg Bast, Hexenturm im Frühling, 2007

 

Im Frühjahr 2006 lag ich ans Bett gefesselt im alten Idsteiner Krankenhaus oberhalb der Escher Straße und hatte all die Tage diesen wunderbaren Blick auf den Hexenturm und den blühenden Kirschbaum vor Augen. Leider hatte ich weder meine Kamera dabei noch durfte ich aufstehen. Sobald ich wieder laufen durfte, wollte ich diesen Blick aber fotografisch einfangen. Als es soweit war, hatte sich die Blütenpracht jedoch weitestgehend verabschiedet, so dass ich ein ganzes langes Jahr auf die nächste Gelegenheit warten musste. Doch ich habe dieses Motiv nicht vergessen und im April 2007 war es dann endlich im Kasten.


Martin Fabjancic, Idstein bei Nacht, 2016

 

Das Bild „Idstein bei Nacht“ zeigt aus der Perspektive des Übergangs vom Rathaus zum Rosengarten den zentralen Marktplatz in Idstein. Die durch die Laternen beleuchteten Fachwerkhäuser geben dem Platz seine Struktur. Rechts unten wacht der goldene Löwe über die beginnende nächtliche Ruhe des Platzes. Die Schwarzweiß-Aufnahme unterstreicht  einerseits die Wärme der stimmungsvollen Beleuchtung und andererseits die friedliche Atmosphäre des klaren Spätwinterabends. Für mich spiegelt sich in diesem Kontrast die schlummernde Beschaulichkeit und die anheimelnde Stimmung der Stadt wieder, die auf den Beginn des Frühlings wartet.


Thomas Stockhausen, Markplatz, 2017

 

Der Blick vorbei an den Fachwerkhäusern lässt in Gedanken an jene Zeiten verweilen, in denen Marktschreier, Spielmänner, Gaukler und Feuerschlucker durch die Gassen zogen. Hier zeigte sich ein wildes Treiben, Marktstände, umherschwirrende Kaufwillige und laut debatierende Männer, die um den Preis des angepriesenen Viehs verhandelten. Die Fassaden zeugen noch von jener Zeit.

 

Heute sind sie Einladung zu einem Kaffee oder Tee, dem Besuch eines Buchhändlers oder dem Stöbern nach kleinen Geschenken. Und wenn man so durch die Gassen zieht, findet sich immer wieder ein Geschenk der Geschichte. Vergangenheit und Gegenwart vereinigen sich und begleiten uns in die Zukunft.